Donnerstag, 14. Februar 2013

Fortsetzung 2 Dutroux bitte immer ältere Posts zuerst

Autor: Joel von der Reijden  

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Beide arbeiteten in einem Fall zusammen, wo einige verdächtige Personen mit weissen Mercedes-Lieferwagen Schulmädchen verfolgten und fotografierten. Diese Verdächtigen sollten einem Pädophilen-Netzwerk angehören, das sich um die Firma Achats Services Commerz (ASCO) gebildet hatte. (Diese Firma bitte nicht mit der Snuff- und Missbrauchs-Fabrik verwechseln, die Zeugin X1 zu Protokoll gibt). Diese Firma war in Brüssels Vororten ansässig. Ein Informant berichtete von Katologen mit Bildern von Kindern, die von den Fahrern dieser Mercedesse feilgeboten und ausgetauscht wurden.
Die Kunden konnten sich dann anhand der Fotos ein Mädchen aussuchen, das dann entführt wurde und für eine Weile in Belgien eingekerkert wurde, um dann nach Osteuropa oder Thailand gebracht zu werden. Der Preis pro Kind belief sich auf 7.500 Euro. Während dieser Unterhaltung erzählte Michaux von seinen Ermittlungen bezüglich Dutroux. Später sagte Dubois:“ Ich erinnere mich, das Michaux mir davon erzählte, dass Dutroux in Länder Osteuropas gereist war. Die Anzahl der entführten Kinder, die er dabei erwähnte war die gleiche Anzahl, die mir mein damaliger Informant sagte! Das lässt mich fast jede Nacht aus dem Schlaf hochfahren! Ich fühle mich mitverantwortlich! Damals 1996 schaute ich direkt auf Dutroux, ich hätte das fühlen müssen! Das war der Mann, nachdem wir die ganze Zeit gesucht hatten!“ Michaux unternahm damals rein gar Nichts. Deswegen wurde er auch von der Verwilghen Commission schwer gerügt! Die Firma ASCO wurde zusehends interessanter für die Ermittler. Sie wurde 1991 von Jean-Lois Delamotte, einem Freund und Geschäftspartner von Michel Nihoul gegründet.
Nihoul, Bernard Weinstein, Michel Lelievre und Michele Martin (nicht die Frau Dutroux´s) wurden gegelmässig im näheren Umfeld dieser Firma gesichtet! Menschen in der Nachbarschaften bemerkten außerdem, dass Nihoul oft von jungen Negermädchen begleitet wurde, die den Eindruck machten, nur auf der Durchreise zu sein. Fünf Matratzen und ein paar Flaschen Babymilch wurden im Hauptquatier dieser Firma gefunden, als diese 1994 bankrott ging. Delamotte´s Firma, Soparauto, war unter der gleichen Adresse gemeldet und war Halterin von 5 weissen Mercedes-Lieferwagen mit französischen Kennzeichen! Dellamotte wurde auch als einer der Schläger identifiziert, der eine der X-Zeugen und die Person, die nach der Zeugin schaute, einschüchtern wollte.
-Am 20.März 1996 wurde Dutroix aus der Haft wegen humanitären Gründen entlassen, weil seine Frau ein Baby bekam. Operation Othello, die Dutroix´s Bewegungen überwachte, war ja im Januar 1996 abgeschlossen, weil Dutroux im Gefängnis war. Er wurde auch nach dieser Freilassung nicht weiter observiert!
-Im August 1996 war Dutroux durch Michel Bourlet und Jean-Marc Connerotte letztendlich überführt, die auch die Briefe Sabines unter dem Teppisch in Dutroux´s Haus gefunden hatten, die Michaux nicht finden konnte! Deswegen kritisierte Bourlet Michaux nochmals im Jahre 2004!
- Es sind nun schon mehr als 10 Jahre seit der Verhaftung Dutroux´s wegen des Verdachts auf die Entführung von Laetitia vergangen. Es ist noch immer ein großes Geheimnis, was mit den vielen Videos passiert ist, die in den späten 1995er und August 1996 konfisziert wurden! Interne Berichte nach Dutroux´s Verhaftung beziffern die Zahl von mehr als 300 beschlagnahmten Videos bis hin zu mehr als 5.000 Videos innerhalb weniger Wochen, die sich im Besitz der Justiz befinden sollen! Es kamen auch Aussagen auf, dass diese Videos eine Reihe von hochgestellten Personen zeigten, die Komplizen des Dutroux sind und sie bei abartigen sexuellen und gewalttätigen Handlungen an Kindern zeigen! Am Ende kann die hohe Anzahl von über 5.000 Videos eine Übertreibung sein. Um die genaue Anzahl dieser Videobänder wird ein Geheimnis gemacht. Die meisten Schätzungen liegen bei unter 100 Videos und nur ein paar sollen Dutroux dabei zeigen, wie er junge Mädchen mißbraucht.

Fortsetzung Dutroux



Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des Lebens von Marc Dutroux
Autor: Joel van der Reijden 

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- Dutroux hat eine lange Geschichte an körperlichen Mißbrauchs an Frauen
- Im November 1988 wurde er wegen Entführung, Folterung, Fotografieren und Vergawaltigung von 5 Mädchen im Alter von 11 und 19    Jahren verurteilt
-Im April 1992 verfügt der Justizminister Melchior Wathelet die Entlassung Dutroux´s aus dem Gefängnis. Es ist nicht ungewöhnlich in Belgien, nach 2 Dritteln der Strafe entlassen zu werden. Viele, die mit Dutroux im System arbeiteten konnten diese Entscheidung jedoch nicht verstehen. Dutroux war als manipulativer Psychopath, der keines seiner Verbrechen bereute, bekannt. In der Tat hat er auch niemals eines seiner Verbrechen zugegeben. Interessanterweise wird Justizminister Wathelet selbst in den X-Dossiers als gewalttätiger Kinderschänder benannt, zusammen mit einigen seiner bekannten Proteges und Mitarbeitern.
-Nach seiner Entlassung erhält Dutroux eine ungewöhnlich große Menge von Schlaftabletten und Sedativa von seinem Arzt, die er später dazu benutzt, um seine Opfer zu betäuben.
- In seinem Haus in Marcinelle, nahe Charleroi, wo er die meiste Zeit lebte, begann er einen geheimen Zellentrakt in seinem Keller zu bauen. In den frühen 1993er Jahren wurde der Kleinkriminelle Claude Thirault, der eines von Dutrouxs Häusern gemietet hatte, von ihm als Handwerker angeheuert. Er sollte Abflüsse unterhalb eines der neuerworbenen Häuser Dutrouxs installieren. Thirault dachte, dass dies unzweckmäßig sei und wollte das nicht machen. Nach einigen Tagen in seinem neuen Job bemerkte er 2 Mädchen auf dem Hinterhof und prompt sagte Dutroux zu ihm:" Wenn Du sie entführst, kriegst Du 150.000 Franks (ca. 4000 Euro). Packe sie von Hinten, halte ihnen ein Betäubungsmittel unter die Nase, zieh sie ins Auto und verschließe die Türen!" Dutroux fuhr fort, ihm zu erklären, dass er Pläne hätte Mädchen zu entführen, dann in seinem Keller einzusperren und außer Landes zu bringen. Thirault, ein gelegentlicher Polizeiinformant ging daraufhin zur Polizei und als Ergebnis davon wurde das Haus von Dutroux ein paar Monate später, unter dem Vorwand, dass Dutroux in Zusammenhang mit Autodiebstählen verdächtigt wird, durchsucht. Die Polizisten bemerkten die Modifizierungen an den Keller des Dutroux, fanden aber keine entführten Mädchen. Im Juni 1994 wurde das Haus dann nochmals durchsucht und es erschien den Polizisten, als wären die Arbeiten am Keller beendet.
-Im Juni 1995 erhielt Dutroux eine Anzeige von der Bauaufsicht wegen illegaler Erweiterung und Öffnung seines Kellers in Verbindung mit der unrechtmäßigen Installation eines Luftschachtes.
-Als Julie und Melissa entführt wurden ging Thirault nochmals zur Polizei und erinnerte die Beamten bezüglich der Aussagen Dutroux´s über seine Pläne Mädchen zu entführen und an den umgebauten Keller von Dutrouxs Haus. Die Polizei kam Tage später zu Thirault und fragte ihn, ob er Beweise hätte, die wohl offensichtlich gebraucht werden, um das Haus eines bekannten Pädophilen zu durchsuchen.
-Im Juni 1992 wurde die Ermittlungsrichterin Martine Doutrewe als Leiterin der Sonderkomission Julie und Melissa berufen. Zum Unglück der Mädchen führ Doutrewe in die Ferien nach Italien in den Tagen zu Beginn ihrer Berufung zu diesem Posten und kam vor dem 9. August auch nicht zurück. Richterin Doutrewe war zu diesem Zeitpunkt 38 Jahre alt, an Krebs erkrankt und musste sich von den Folgen einer Operation erholen. Sie starb 1999. Im Jahr 1995 war ihr Ehemann Bestandteil von Ermittlungen in Bezug auf Veruntreuung mehrer Millionen Euro. Es wurde auch kein anderer, permanent mit den Ermittlungen vertauter Untersuchungsrichter nach ihr mehr berufen im gesamten Lauf der Ermittlungen. Doutrewe wurde nicht mehr ernsthaft in die Ermittlungen des BOB mit einbezogen, dass die Operationen durchführte, die Dutroux´s tägliche Aktivitäten beobachteten. Die Richterin hat deswegen wohl auch nie versucht, Telefonüberwachungs-Massnahmen zu verfügen, weitere Durchsuchungen zu veranlassen und die finanziellen Transaktionen Dutroux´s zu Durchleuchten.
-Am 10.August 1995 begann ein Team der belgischen Bundespolizei die Bewegungen Dutroux´s unter dem Codenamen „Othello“ zu überwachen. Eine mit Zeitdokumentation versehene Videokamera wurde unter 2% der Gesamtzeit der Überwachungsmassnahme eingesetzt! Außerdem wurden die Observationen stets ab 22 Uhr jeden Abend beendet! Die ganze Operation war derart ineffektiv, dass es Dutroux sogar gelang, während seiner Überwachung, am 22. August 1995 An und Eefje zu Kidnappen! Sie sogar während der Überwachungs-Massnahme in sein Haus zu verschleppen und dort einzusperren- komplett unbemerkt! Am 25. August gelang es Eefje, ihre Kleider zu packen und aus dem Badezimmerfenster zu kriechen, sowie um Hilfe zu schreien! (so steht es in dem Brief, den sie geschrieben hatte und der unter Dutroux´s Teppich lag) Sie wurde aber in Sekundenschnelle gepackt und zurück ins Haus verbracht. Die angeblich überwachenden Bundespolizisten haben jedoch hiervon nichts bemerkt! Ein paar Wochen später wurden dann die Mädchen, wiederum von dem Überwachungsteams unbemerkt, aus dem Haus gebracht und ermordet! Dutroux konnte also in der Zeit seiner Überwachung drei Teenager kidnappen und in sein Haus bringen, ohne dass irgendetwas davon von der Polizei überhaupt bemerkt wurde! Außerdem konnte Dutroux während der Zeit der Überwachung noch seinen unbequem gewordenen Komplizen Bernhard Weinstein umbringen!
-Am 4. September 1995 informierte Dutroux´s Mutter, die schon 1992 davon abriet, ihren eigenen Sohn aus der Haft zu entlassen, den Leiter der Ermittlungsgruppe Othello/BOB (Rene Michaux) darüber, dass Nachbarn ihres Sohnes sehr verwundert über dessen Aktivitäten waren! Dutroux machte ständig Lärm im Keller seines Hauses, sein Garten war mit gebrauchten Autoreifen übersät und zwei 16 bis 18 jährige Mädchen wurden des Öfteren in seinem Garten gesehen! Diese beiden Mädchen wurden nie bei Tageslicht gesehen! Diese Information interessierte wohl nicht im Geringsten den Leiter des Ermittlungsteams, dass mit den Ermittlungen bezüglich des Verschwindens von An und Eefje betraut war, von wohlgemerkt zwei 17 und 19 Jahre alten Teenagern, wo die Beschreibung des Alters wohl haargenau in das Raster der Fahndung passt!
-Am 6. Dezember 1995 wurde Dutroux unter des Verdachtes der Beteiligung am Diebstahl eines LKW, sowie dem Kidnappen und Foltern von 3 Teenagern verhaftet, die Dutroux wohl wiederum in Verdacht hatte, dass diese Teenager den LKW von ihm gestohlen hätten. Einer dieser Teenager konnte fliehen und die Polizei rufen. Unter der Leitung von Rene Michaux wurde das Haus von Dutroux am 13. Und nochmals am 19.Dezember durchsucht. Bei dieser Durchsuchung wurden ein oder mehrere Kinder gehört, die lauthals geschrien haben. Dies hörte auch der anwesende Türschlosser des Schlüsseldienstes, der die Türen von Duroux´s Haus für die Durchsuchung geöffnet hatte! Jedoch wusste der Schlosser nichts über die Hintergründe von Dutroux und das nach vermissten Kindern gesucht wurde! Sie gingen in den Keller um dort nachzusehen, fanden aber nichts, obwohl bemerkt wurde, dass der Keller wohl einen Zwischenraum haben musste, weil es klar ersichtliche Spuren von Umbaumassnahmen gab! Der Leiter Michaux entschied dann, dass diese Schreie wohl von Draussen kamen! Die Eltern von Julie Lejeune, eines der Mädchen das in dieser Zeit dort eingesperrt gewesen sein muss, gaben später an, dass sie bei ihrer Besichtigung des präparierten Kellers feststellen konnten, dass eine normale Kommunikation zwischen den Gefangen der jeweiligen Zellen durchaus möglich war und in mäßiger Lautstärke geführte Gespräche in der Tat durchgeführt und auch vernommen werden konnten! Ferner fand Michaux im Keller von Dutroux Vaginalcreme, Chloroform, ein Speculum und Ketten! Gegenstände, die ihn eigentlich arlamieren sollten! Auch wurden mehrere Videobänder konfisziert, die eindeutig Dutroux zeigen, wie er im Keller arbeitet und eine Reihe unbekannter Mädchen dort vergewaltigt! Eines der Bänder war sogar mit dem Titel „ Perdu de Vue, Marc“ beschriftet, eine Referenz an die TV-Sendung „ Lost From Sight“, die Vermisstenfälle von Kindern öffentlich behandelt. In der auch die Fälle von Julie und Melissa veröffentlich wurden!
Michaux und sein Team haben angeblich niemals diese Videobänder gesichtet und gaben sie unbeachtet an die Ehefrau Dutroux´s, Michele Martin, zurück!
-Am Nachmittag des 13. Dezembers, nach der disaströsen Durchsuchung von Dutroux´s Haus in Marcinelle, traf sich Michaux mit dem Polizisten Christian Dubois.

Bekanntmachung: Die Übersetzung des umfangreichen Textes benötigt natürlich Zeit.

Für Leser, die der englischen Sprache mächtig sind, empfehle ich den Besuch der Seite:

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von  Joël van der Reijden

 

Joel ist der Verfasser dieser und anderer aussagekräftiger Studien, die klare Zusammenhänge zu grossen Geschehnissen und deren Hintermänner offenlegen.

 Ich rege auch an, diese Seiten zu besuchen um ggf. meine Übersetzungen nochmals zu verifizieren.

Copyright und alle Verfügungsrechte sind bei Joel van der Reijden!

Ihm gebührt alle Ehre und Respekt für seinen Mut, den er bei der Offenlegung und Nennung der Namen der hart Beschuldigten gezeigt hat!

Ich übersetze nur den Text, um dieses Wissen mit Menschen zu Teilen, die vielleicht nicht der englischen Sprache mächtig sind.

Ganz nach dem Gusto von Joel:" Spreat the word!" - Verbreite die Wahrheit!

In der tiefen Hoffnung die Öffentlichkeit zu erreichen und im erschütterten Gedenken an die vielen ermordeten und missbrauchten Kinder!

Dienstag, 12. Februar 2013

Die Wahrheit über Dutroux und das Netzwerk



" Als ich sah, in welche Schwierigkeiten er geriet (Sergant Michel Clippe, der ihr geraten hatte, eine Zeugenaussage zu machen) und wie sehr mein Dossier involviert wurde, entschied ich mich aufzuhören! In jedem Fall, wo man sehen konnte, wie die Leute eingekreist wurden, kam immer mehr die Erkenntnis für mich heraus, dass De Baets überall kollektiv gemauert wurde! Er hatte nicht den Hauch einer Chance!"                                            

Zeugin X2, eine Polizistin, die während Ausübung ihrer Ermittlungen viele Richter und Anwälte als     durch die Zeugen genannte Verdächtige gewahr wurde. Einzelne Namen wurden auch von X1 und         anderen Zeugen benannt



"Nur ein paar Reporter hörten mir noch zu, hörten meinen Schrei nach Hilfe. Ihnen wurde nicht mehr erlaubt zu Veröffentlichen oder zu Senden. Sie alle erzählten mir, dass sie durch Ihre Vorgesetzten behindert wurden. Die Aggresionen von manchen Magazinen, Zeitungen und TV-Sendern ist beängstigend. Das ist nicht normal! Das ist ein Krieg in dem die Opfer zu einer Art Sondermüll degradiert werden!"

                                                                                     Regina Louf, Zeugin X1



Vorwort



Einige holländisch- und französischsprachige Bücher über die Dutroux-Affaire wurden seit 1996 veröffentlicht. Davon tat sich eines besonders hervor, dass schonungslos aufgrund von Originaldokumenten und hartem Investigativjournalismus basierendem Material die Fakten analysiert. "The X-Dossiers", geschrieben von den respektierten Investigativ-Journalisten Marie-Jeanne van Heeswyck, Annemie Bulte´und Douglas De Coninck. Seite für Seite decken sie dort auf, wie die wichtigsten Aspekte der Dutroux-Untersuchung, worin versucht wurde den Hauptverdächtigen Dutroux in der Öffentlichkeit stets als alleinhandelndes Individuum darzustellen,  manipuliert und vertuscht wurden.

Dieses Buch präsentiert wohl den Fall einer der größangelegten, machtvollsten Vertuschung in der neueren Geschichte Europas! Wie auch immer! Da ist eine Sache, die die Autoren dieses Buches nicht machen konnten und das ist die Veröffentlichung der Namen derer, die von einer ganzen Reihe der Opfer beschuldigt wurden! Der Grund hierfür liegt auf der Hand: würden die Autoren dies tun, so befürchten sie, für den Rest ihres Lebens Beschädigungen davonzutragen oder aber dies mit ihrem Leben oder der Unversehrtheit ihrer Familein zu bezahlen!




Eine Menge der Informationen aus dem Buch "The X-Dossiers" können in diesem Artikel gefunden werden. Dies aber mit einem bedeutendem Unterschied: wir nennen die Namen der beschuldigten Kindermissbraucher und Kindesmörder! Dies ist dadurch möglich geworden, weil das Dutroux-Dossier mit den beinhalteten Zeugenaussagen der Opfer einigen Reportern Ende der 1990er Jahre überlassen wurden.
Der Abschlussbericht der ERmittlungen über Dutroux, der größtenteils von wichtigen Informationen gesäubert wurde und öffentliche Berichte von August 1996 bis Juni 1997 wurden vom Autor herangezogen um die Angaben im Buch zu verifizieren und die Identitäten der Beschuldigten zu ermitteln. Diese Namen und die Biographien der des Kindesmißbrauchs und Kindstötung bezichtigten Personen zu sehen ist sicher ein erster Initialschock, doch erklärt es auch warum viele Hintergründe in dieser Affaire so machtvoll verdeckt werden konnten!
Das ganze Ausmaß der Dutroux-Affaire und seiner X-Akten kann jedem zeigen, wie ein ganzer Staat durch eine Clique von Leuten, die in wichtigen Positionen bestimmter Ermittlungen postiert sind oder werden, kontrolliert und unterminiert werden kann!

Die Kernfrage, warum die Medien in dieser Vertuschung so kooperativ waren, ist der einzige Aspekt, der in diesem Artikel nicht vollständig geklärt werden kann. Jedenfalls ist es offensichtlich, dass die Medien bereitwillig mit offiziellen Ermittlern bei der Manipulation und Nichtwürdigung wichtiger Aspekte dieser Intrige zusammenarbeiteten. Einige finden es vielleicht unethisch, die Namen von Personen zu veröffentlichen, die des Kindesmißbrauchs bezichtigt werden. Dir Autoren respektieren dieses Argument, aber dies hätte nur unter normalen Umständen Bedeutung, wenn abschließende Untersuchungsergebnisse möglich wären! Dies ist in der Dutroux-Affaire aber nicht der Fall, in der die ehrenvollsten, kompetentesten, engagiertesten Ermittler, zusammen mit den wichtigsten Zeugen von den Medien und der Justiz verfolgt, verunglimpft und öffentlich "geteert und gefedert" wurden und zwar mit Hilfe von einigen der des Kindes-Missbrauchs verdächtigten Personen!

Das ist der Grund, warum die seit Jahren brachliegenden und verbrannten Ermittlungen öffentlich gemacht werden sollen! Und lassen Sie uns nicht vergessen, dass diese X-Akten eine Menge an übereinstimmenden Zeugnissen und spezifischen Details beinhalten, die durch Detektive auch verifiziert wurden! Es kann auch mit Fug und Recht argumentiert werden, dass auch die Mainstream-Medien in den späten 96er Jahren alles andere als diskret waren als sie die Namen der Politiker Elio Di Rupo und Jean Pierre Grafe als verdächtigte Kinderschänder an die Öffentlichkeit brachten! Die damaligen Beweise für diese Behauptung der Presse waren gelinde gesagt, nicht so aussagekräftig wie die kombinierten Aussagen der X-Zeugen. Aber natürlich war der Grund dieser Veröffentlichung nicht der, die Öffentlichkeit zu informieren, sondern eher der, diese Personen zu deskreditieren indem sie im Zusammenhang mit dem hochrangigen Kinderschändernetzwerk gebracht wurden! Es war klar, dass früher oder später auch die Missbrauchsopfer, die X-Zeugen diese Nachrichten erhalten würden und dieses Event war einer der ersten Präventiv-Schläge gegen die Missbrauchsopfer, um ihre Glaubwürdigkeit anzugreifen!

Einige Vorfälle wurden diesem Artikel hinzugefügt. Die meisten Begebenheiten beinhalten eine lange Liste an Verdächtigten, Opfer, Ermittlern und wahrscheinlich ermordeten Zeugen, die mehr oder weniger begannen oder endeten während dieser
Artikel verfasst wurde. Es hat anähernd 18 Monate gedauert, um alle Biographien zu vervollständigen und themenrelevanten Dokumente aus Holland und Frankreich zu übersetzen. Aber definitiv war es die ganze Arbeit wert, auch die Vorgänge in Belgien seit den späten 1970er Jahren gleich mit zu durchleuchten. Einige Reporte stammen auch aus den USA und sonstwoher. In Anbetracht das Belgien nur über etwa 10 Millionen Einwohner verfügt, sollten wir uns nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass Belgiens Geschichte voll von internationalen Interessen und Subversionen ist, die im Zusammenhang mit den Ursprung eines Kinderschänder und Snuff-Netzwerkes in Belgien stehen, das  europäische und internationale Netzwerke beinhaltet. Diese Recherche hat natürlich auch ihre Zeit gebraucht.

Wie die Dinge begannen-Dutroux´s Herrschafft des Terrors

Am Nachmittag des 13. August 1996 wurden Forschritte gemacht! Ein paar Personen wurden unter dem harten Verdacht, die Initiatoren und Ausführenden einer Welle von Entführungen an jungen Mädchen zu sein, inhaftiert. In den darauffolgenden Tagen wurden die Verdächtigten mit harten Beweisen konfrontiert aber die Inhaftierung Dutroux´s und einiger seiner Komplizen sollte nur der Beginn einer der größten Skandale in der belgischen Geschichte werden!

Das Interesse der Medien begann im Juni 1995 als zwei achtjährige Mädchen, Julie Lejeune und Melissa Russo, vermisst wurden. Fast exakt zwei Monate später verschwanden die 17jährige An Marchal und die 19jährige Eefje Lambrecks. Besondere Beachtung in den Medien fand der Umstand, dass diese Mädchen die Show von Rast Rostelli, einem berühmten Magier, besuchten und dort hypnotisiert wurden. Es brauch nicht eigentlich nicht gesagt zu werden, aber diese Affaire beendete die Karriere des Magiers, weil er sofort als Verdächtiger eingestuft wurde. In den späten 1995er Jahren wurde das BOB (belgisches BKA) eingeschaltet, um umfangreich in diesen Fällen zu ermitteln. Das verschwinden von An und Eefje wurde nochmals durch eine Aktion von einer Stiftung Marc & Corinne publik gemacht. Diese Stiftung wurde ein paar Jahre früher gegründet, nachdem 2 Teenager brutal ermordet wurden.. Diese Stiftung veröffentlichte in ganz Belgien und den Niederlanden Poster von An und Eefje. Am Ende machte es dennoch keinen Unterschied, weil die beiden nicht gefunden wurden. In dieser Zeit wurde auch die 12jährige Sabine Dardenne vermisst und wiederum war das BOB nich in der Lage die Entführer oder das Mädchen ausfindig zu machen. Die Menschen in Belgien wurden immer aufgebrachter ob der vermissten Mädchen und sorgten sich um ihre Kinder mit jeder weiteren Entführung! Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei und Justiz, dass traditionell eh schon tief angesiedelt ist, begann noch mehr zu sinken!

Doch die Dinge sollten sich zum Ende des Jahres ändern. Am Freitag, den 9. August 1996 wurde die 14jährige Laetitia Delhez in Bertrix, einer Stadt im Distrikt Neufchateau nahe der Grenze zu Frankreich und Luxembourg, vermisst. Michel Bourlet, Staatsanwalt des Königs in Neufchateau, wurde mit dem Fall beauftragt. Er wiederum beauftragte den Ermittlungsrichter Jacques Langlois, die Ermittlungen zu koordinieren. Als Langlois an dem folgenden Montag in Urlaub ging, ersetzte Bourlet ihn durch seinen vertrauten Kollegen Jean-Marc Connerotte. Diese Beiden wurden im Jahre 1994 dadurch bekannt, dass sie nicht den Mord an Andre Cools, einem sozialistischen Politiker, auflösen
durften! Am selben Tag als Langlois durch Connerotte ersetzt wurde, berichtete der BOB-Agent Adjutant Jean-Pierre Peters von einem Durchbruch in den Ermittlungen. Von ein paar Dutzend Tipps aus der Unterwelt hatte er 2 als brauchbar herausgefiltert. Zwei Zeugen hatten am Tag des Verschwindens von Laetitia einen alten, weissen Lieferwagen in Bertrix herumfahren sehen. In einem der beiden Fälle war ein Zeuge, ein Student, in Sorge darüber, dass der Fahrer dieses Lieferwagens sein Fahrrad stehlen könnte. Zum Glück hatte der 22jährige Mann eine Leidenschaft für Autos und konnte den Ermittlern den genauen Typ des Fahrzeuges, sowie ausreichende Teile des Kennzeichens nennen. Die ersten drei Buchstaben des Kennzeichens erinnerten ihn nämlich an den Namen seiner Schwester. Zu keiner Zeit kam der Name Dutroux´s, eines bekannten Pädophilen, aus dem Computer!!! Es wurde ein Krisenstab in Bertrix einberufen, in Folge dessen am darauffogenden Tage Dutroux, seine Frau Michele Martin und sein Handlanger Michel Lelievre inhaftiert wurden. In den Folgenden Tagen konnten aufgrund der Aussagen der Beschuldigten Sabine und Laetitia im Keller von Dutroux´s Haus gefunden werden. Der Jahrhundert-Fall Belgiens begann.



Das Versagen Dutroux zu überführen

In den Folgenden Monaten und Jahren kamen immer mehr Details über das Versagen der Polizei und BOB, Dutroux in einem früheren Stadium zu fassen, ans Tageslicht! Unbestreitbar lassen sich die meisten Fehler und das größte Versagen dem BOB Officer Rene Michaux zuschreiben!






Als führender Ermittler der Operation Othello, einer Überwachungsmassnahme gegen Dutroux vom 10.08.1995 bis Januar 1996, hätte er praktisch alles über diesen verurteilten, gewaltätigen Pädophilen wissen müssen, was es zu wissen gab!Von allen Seiten wurden ihm Hinweise vorgelegt, das Dutroux nicht nur Julie und Melissa entführt hatte, sondern auch An und Eefje. Wie auch immer! Michaux ignorierte HInweise von vielen Informanten, darunter Claude Thirault, der von Dutroux z.B. eine Unterweisung darin erhielt, wie Mädchen entführt werden und wieviel Geld er dafür bekommt! Selbst Dutroux´s Mutter, die Hinweise von den Nachbarn ihres Sohnes erhielt, dass dieser vielleicht in den Entführungen involviert sein könne und den Polizisten Christian Dubois, der früh eine heisse Spur zu der Gang von Nihoul hatte, die bestätigte, dass es Verbindung zu Dutroux gab, ignorierte Michaux geflissentlich!

Zwischen all diesen Geschehnissen war als Teil der Operation Othello eine Videokamera angeblich auf das Haus von Dutroux gerichtet und es war dem Team um Michaux  nicht möglich zu Bemerken, dass Dutroux am 22. August  An und Eefje in sein Haus verschleppte und schlimmer noch, keine Notiz von dem missglückten Fluchtversuch von Eefje am 25. August zu nehmen, bei dem sie heimlich aus dem Badezimmerfenster kletterte und um Hilfe schrie! An und Eefje wurden aus dem Haus gebracht und ermordet! Als schließlich das Haus von Dutroux in Marcinelle nach Hinweisen auf Entführung durchsucht wurde, ignorierte Michaux die Stimmen von zwei jungen Mädchen und machte auch keinen Versuch nach diesen zu suchen! Er kam auch nicht auf die Idee, das der in einem L geschnittene Keller nicht mit dem Grundriss des Hauses übereinstimmt und somit die Wände zu überprüfen und ggf. einreißen zu lassen! Er ignorierte auch signifikante Gegenstände, wie eine Tube Vaginal-Creme, ein Speculum, Ketten, sowie ein Videoband auf dem der Name einer Sendung steht, in der Vermisstenfälle von Kindern behandelt werden. Zwei andere Videos, die Dutroux bei Arbeiten an seinem Keller zeigen und bei der Vergewaltigung eines 14jährigen Mädchens wurden der Ehefrau Dutroux´s zurückgegeben, ohne dass irgendjemand des Teams um Michaux sie je angesehen hat! Dieses Versagen bei der Hausdurchsung hat letztendlich ermöglicht, dass Julie und Melissa im Keller Dutroux´s durch Verhungern in einem Zeitraum von 3 Monaten Sterben mussten! Außerdem ließ diese schlampige Arbeit auch noch die Entführung von Sabine und Laetitia durch Dutroux, nach dessen Entlassung auf Grund Mangels an Beweisen im März 1996, zu! Im August 1996 als Dutroux wegen des Verdachts der Entführung von Laetita inhaftiert war, führte Michaux eine dreistündige Durchsuchung im Haus von Dutroux durch, zu deren Zeitpunkt Sabine und Laetitia im Haus gewesen sein mussten! Unnötig zu sagen, dass Michaux nicht nur darin versagte, die Kinder zu finden, was auch die Freilassung Dutroux´s zur Folge hatte, er fand auch nicht den Brief von Sabine, der unter Dutroux´s Teppich versteckt war! Glücklicherweise gab Dutroux den Aufenthaltsort der beiden Mädchen, nachdem er erneut verhaftet wurde nach einem 48 Stündigem Verhör bekannt, nachdem ihm und seinem Komplizen Michel Lelievre klar wurde, dass sie aus dieser Sache nicht mehr herauskommen! Diese Versagen von Michaux hatte die harte Kritik von den Eltern An Marchal´s zur Folge, die den Keller von Dutroux nun selbst besichtigten. Die Eltern von Melissa Russo reichten eine offizielle Beschwerde gegen ihn ein. Als Staatsanwalt Bourlet ihn 2004 wegen seines Versagens bei dem Auffinden der Briefe Sabines öffentlich kritisierte und dabei auch durchscheinen ließ, dass dies ja wohl schwerlich unbeabsichtigt geschehen könne, war die einzige Reaktion von Michaux, ihn einen Lügner zu nennen und  zu sagen:" er hätte Laetita wohl sicher nicht unter dem Teppich finden können!" Diese "intellektuellen Ergüsse" Michaux´s hätten vielleicht Anlass zu einer Verleumdungsklage geben können. Michaux´s unsägliche Inkompetenz wurde jedoch mit einer neuen Position als lokaler Polizeichef belohnt!